Augenbrauenpiercing

Hier kurz alle Arten von Piercings, die in der Regel als Augenbrauenpiercing genutzt werden:


Informationen zum Augenbrauenpiercing

Piercings in der Augenbraue sind die am häufigsten gestochenen Oberflächenpiercings im Gesicht. Sie werden meist vertikal durch die Augenbraue gestochen. Häufig werden hierfür verschiedene Ringe verwendet. So zum Beispiel Segmentringe, Klemmringe oder Hufeisen Ringe. Aber auch Bananen oder gerade Stäbe kommen zum Einsatz. Das variiert hier ganz nach den Wünschen des gepiercten.

für ein Augenbrauenpiercing wird eine Stabstärke von 1.2 mm genutzt. Seltener werden 1.6 mm genutzt.

Das Augenbrauenpiercing im Detail

Es handelt sich hierbei um das am häufigsten gestochene Oberflächenpiercing im Gesicht. Erstmals kam es in den 1980er Jahren auf und war in den 90ern besonders beliebt. Im Gegensatz zu anderen Piercingarten hat es keinerlei symbolische oder kulturelle Bedeutung. Berühmter Träger dieses Piercingschmuckes war der Sänger der Band Faith No More.

Das Procedere

Der Stichkanal ist aufgrund der Stichführung von wenig Gewebe umgeben. Das Piercen erfolgt vertikal oder horizontal am äußeren Drittel der Augenbraue und in einem Winkel, damit die Einstichstellen nicht auf einer Ebene liegen – somit passt man sich dem Verlauf der Augenbraue an. Es wird eine Stabstärke von 1,2 mm, seltener 1,6 mm, genutzt. Der Heilungsprozess dauert vier bis acht Wochen mit einem geringen Infektionsrisiko. Wichtig ist aufgrund der Lokalität, dass in der Heilungsphase keine Schminke, Reinigungslotion oder Haarspray benutzt wird.

Besondere Formen

Das horizontale Piercing wird waagerecht entweder über oder unter der Augenbraue gestochen. Hierbei wird ein Surface-Bar eingesetzt, um das Herauswachsen zu vermeiden. Bei dem sogenannten Anti-Augenbrauenpiercing handelt es sich genau genommen um ein Oberflächenpiercing im Bereich des Jochbeines (d.h. oberer Wangenbereich unter den Augen). Es wird auch als Teardrop bezeichnet, da es der Form von Tränen ähnelt.